Corona-Spezial Vereinssport

Nachfolgend bieten wir unseren angeschlossenen Sportvereinen eine Übersicht zur möglichen Wiederaufnahme des Sportbetriebs. Wir stellen Verlinkungen zur Verfügung, damit die Aktualität der Dokumente zu jeder Zeit sichergestellt ist.

Bei Rückfragen stehen wir über die bekannten Kontaktmöglichkeiten zur Verfügung.

04.09.2020 Neue Umgangsverordung ist veröffentlicht

https://bravors.brandenburg.de/verordnungen/sars_cov_2_umgv

 

§ 9 Sport

(1) Betreiberinnen und Betreiber von öffentlichen und privaten Sportanlagen in geschlossenen Räumen haben die Einhaltung des § 3 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 bis 3 und 5 sicherzustellen. Darüber hinaus haben sie sicherzustellen, dass

  1. die reine Sportausübung vorbehaltlich des Satzes 3 und des § 1 Absatz 2 Satz 2 kontaktfrei erfolgt,
  2. regelmäßig die im jeweiligen Einzelfall erforderlichen Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen ergriffen werden, insbesondere bei der gemeinsamen Nutzung von Geräten.

Satz 2 Nummer 1 gilt nicht für die reine Sportausübung

  1. in festen Gruppen im Mannschaftssport von höchstens 30 Personen und im Individualsport von höchstens fünf Personen,
  2. beim Wettkampfbetrieb in Sportarten, bei deren Ausübung die Abstandsregelung nach § 1 Absatz 2 Satz 1 sportartbedingt nicht eingehalten werden kann.

Bei Wettkämpfen dürfen vorbehaltlich des Absatzes 3 höchstens 100 Personen (Wettkampfteilnehmende und Funktionspersonal) zeitgleich anwesend sein. Die Sätze 1 bis 4 gelten entsprechend für Betreiberinnen und Betreiber von Schwimmbädern, Spaß- und Freizeitbädern, Thermalbädern und sonstigen Badeanlagen in geschlossenen Räumen sowie von Trockensaunen; diese sind ohne Aufgüsse zu betreiben.

(2) Betreiberinnen und Betreiber von öffentlichen und privaten Sportanlagen unter freiem Himmel haben die Einhaltung des § 3 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 und 2 und des Absatzes 1 Satz 2 mit der Maßgabe sicherzustellen, dass die reine Sportausübung unter freiem Himmel vom allgemeinen Abstandsgebot nach § 1 Absatz 2 Satz 1 ausgenommen ist. Sofern der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Sportlerinnen und Sportlern unterschritten wird, haben die Betreiberinnen und Betreiber zusätzlich die Einhaltung des § 3 Absatz 1 Satz 1 Nummer 5 sicherzustellen; dies gilt nicht in den Fällen des § 1 Absatz 2 Satz 2. Die Sätze 1 und 2 gelten entsprechend für Freibäder, Schwimm- oder Badeteiche und sonstige Badeanlagen unter freiem Himmel sowie ausgewiesene Badegewässer.

(3) Für den Trainings- und Wettkampfbetrieb der Berufssportlerinnen und ‑sportler, der Bundesligateams sowie der Kaderathletinnen und -athleten der olympischen und paralympischen Sportarten an Bundes-, Landes- oder Olympiastützpunkten, der im Rahmen eines Nutzungs- und Hygienekonzeptes des jeweiligen Sportfachverbandes stattfindet, gilt nur Absatz 1 Satz 2 Nummer 2.

(4) Der Betrieb von Dampfsaunen, Dampfbädern und ähnlichen Einrichtungen ist untersagt.

(5) Die Absätze 1 bis 3 gelten nicht für den Schulbetrieb sowie für Lehrveranstaltungen in der Sportpraxis an Hochschulen.

Endlich: Ab 5. September dürfen alle Sportler wieder ran

Das Warten hat ein Ende: Ab diesem Sonnabend können auch unter dem Hallendach wieder alle Sportlerinnen und Sportler ihrer Leidenschaft nachgehen. Nachdem der Landessportbund und große Teile des Sportlandes immer vehementer ein Ende des Verbots von Indoor-Kontaktsportarten für über 27-Jährige gefordert hatten, hat die Landesregierung nun reagiert und wird dieses mit der neuen Umgangsverordnung aufheben. Damit können ab 5. September Volley- und Handballer endlich genauso wieder auf das Parkett zurückkehren wie Ringer oder Judoka auf ihre Matten.

Das Abstandsgebot während des Sports wird allerdings nur unter bestimmten Bedingungen aufgehoben. Wie Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke heute informierte, gelte die Ausnahme nur „für feststehende Gruppen im Mannschaftssport von höchstens 30 Personen“ sowie „im Individualsport für höchstens fünf Personen“. In einer Pressemitteilung der Staatskanzlei heißt es außerdem: „Für den Wettkampfbetrieb in Sportarten, in denen die Einhaltung der Abstandsregelungen bei der Sportausübung unmöglich ist, gilt nun, dass bei Wettkämpfen in geschlossenen Räumen höchstens 100 Personen (Wettkampfteilnehmende und Funktionspersonal) zeitgleich anwesend sein dürfen. Aber: Die Ausnahme vom allgemeinen Abstandsgebot gilt nur für die reine Sportausübung.“

Wolfgang Neubert, Präsident des Landessportbundes Brandenburg, sieht in der Entscheidung der Landesregierung die längst überfällige Freigabe für die märkischen Sportlerinnen und Sportler, die mit Geduld und Disziplin die monatelangen Einschränkungen und Verbote im Rahmen der Pandemie-Maßnahmen mitgetragen haben. „Damit geht eine sehr lange Zeit des Verzichts für unsere Aktiven zu Ende. Natürlich hätte ich mir – genauso wie die meisten Sportlerinnen und Sportler bei uns in Brandenburg – gewünscht, dass diese wichtige und richtige Entscheidung früher gefallen wäre. Zuletzt war das Verbot für Ältere einfach nicht mehr logisch nachvollziehbar. Nichtsdestotrotz freue ich mich, dass wir in zahlreichen Gesprächen unsere Landesregierung letztlich überzeugen konnten und wir nun alle gemeinsam einen weiteren Schritt in Richtung Normalität gehen können.“ Zugleich rief er alle Sportlerinnen und Sportler auf, weiter die elementaren Hygienemaßnahmen im Kampf gegen die Pandemie zu befolgen.

Quelle: Landessportbund Brandenburg

Corona-FAQ des Ministerium für Bildung, Jugend und Sport Stand: 23.07.2020
Das MBJS bietet auf seine Homepage eine Übersicht an, was für den Vereinssport aktuell möglich ist:
 
https://mbjs.brandenburg.de/kinder-und-jugend/weitere-themen/corona-aktuell.html
 
 
Hinweise für Betreiber von Sportanlagen unter freiem Himmel:

Betreiber von Sportanlagen unter freiem Himmel müssen kein Hygienekonzept aufschreiben, jedoch durch organisatorische oder technische Maßnahmen Folgendes sicherstellen:

  • Die reine Sportausübung unter freiem Himmel ist vom allgemeinen Abstandsgebot ausgenommen. Das heißt, der Abstand zwischen Personen von 1,5 Meter darf unterschritten werden.
  • Der Zutritt und der Aufenthalt von Personen muss gesteuert und beschränkt sein.
  • Anwesenheitslisten sind nicht durch die Umgangsverordnung vorgeschrieben.
  • Es sind regelmäßig Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen durchzuführen, insbesondere, wenn Geräte gemeinsam genutzt werden.
  • Der Betreiber kann jedoch eigenständig festlegen, welche strengeren Regeln gelten.

Die Befreiung vom Abstandsgebot bedeutet, dass Training und Wettkampf unter freiem Himmel wieder möglich ist. In Duschen, Waschräumen und Umkleideräumen ist jedoch strikt das Abstandsgebot einzuhalten, auch auf der Trainerbank und außerhalb des Spielfeldes. Nur die reine Sportausübung ist vom Abstandsgebot befreit.

Ist für die Öffnung der Sportanlage eine Genehmigung erforderlich?
Nein, für die Nutzung von Sportanlagen ist keine Genehmigung erforderlich. Das Hygienekonzept des oder der Betreiberin muss nicht beim zuständigen Gesundheitsamt zur Genehmigung vorgelegt werden.

 

Hinweise für Betreiber von geschlossenen Sportanlagen:

Betreiber von geschlossenen Sportanlage müssen ein Hygienekonzept erstellen, das Folgendes beinhaltet:

  • Regelungen zur Einhaltung des allgemeinen Abstandsgebotes: Zwischen Personen muss stets ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden (sofern sie noch dem Abstandsgebot unterliegen, vgl. § 1 Abs. 2).
  • Das Konzept muss eine Zutritt- und Aufenthaltsregelung enthalten. Es darf keinen ungesteuerten Zutritt geben.
  • Der Austausch der Raumluft durch Frischluft hat regelmäßigen zu erfolgen. Raumlufttechnische Anlagen dürfen nur ohne Umluft betrieben werden.
  • Personendaten müssen in einer Anwesenheitsliste mit Vor- und Familienname und Telefonnummer oder E-Mail-Adresse zum Zwecke der Kontaktnachverfolgung erfasst werden. Die Anwesenheitsliste ist für die Dauer von vier Wochen unter Einhaltung datenschutzrechtlicher Vorschriften aufzubewahren.
  • Die Sportausübung hat kontaktfrei zu erfolgen. Kontakt bei der Sportausübung ist jedoch für die Personen untereinander erlaubt, die vom allgemeinen Abstandsgebot in § 1 ausgenommen sind:
    • Ehe- oder Lebenspartner, Angehörige des eigenen Haushalts,
    • Eigene Kinder (Personen, für die ein Sorge- oder gesetzliches oder gerichtlich angeordnetes Umgangsrecht besteht),
    • Kinder und Erwachsene, die im Rahmen der Kindertagesbetreuung Sportanlagen nutzen oder Sport treiben,
    • Kinder und Erwachsene, die im Rahmen der Jugendarbeit, der Jugendsozialarbeit oder der Hilfen zur Erziehung (SGB VIII) Sport treiben,
    • Personen, die im Rahmen des Schulbetriebs Sport ausüben (Achtung! zwischen ausschließlich Erwachsenen gilt weiter das Abstandsgebot; nur kontaktloser Sport zulässig).
    • Es sind regelmäßig Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen durchzuführen, insbesondere, wenn Geräte gemeinsam genutzt werden.

Ist für die Öffnung der Sportanlage eine Genehmigung erforderlich?
Nein, für die Nutzung von Sportanlagen ist keine Genehmigung erforderlich. Das Hygienekonzept des oder der Betreiberin muss nicht beim zuständigen Gesundheitsamt zur Genehmigung vorgelegt werden.

 

Sport in geschlossenen Räumen:

Im Innenbereich müssen über 27-jährige mindestens 1,5 Meter Abstand halten zu Personen, die nicht dem eigenen Haushalt angehören. Das allgemeine Abstandsgebot wird eingehalten, wenn zu keinem Zeitpunkt der sportlichen Betätigung ein körperlicher Kontakt zu anderen Mitsporttreibenden erfolgt. Für über 27-jährige gilt: Übungen in geschlossenen Räumen also nur auf Abstand, ohne sich zu berühren. Keine direkten körperlichen Hilfestellungen.

Das heißt beispielsweise, dass das Fußball- oder Handballtraining in Form von Passen, Dribbeln oder Hütchen-Lauf möglich ist. Eine Wettkampfsimulation, die zu Berührungen führen kann, z.B. in Form von Zweikämpfen bleibt untersagt. In Zweikampfsportarten kann also nur Individualtraining stattfinden. Verzichtet werden muss auch auf Händeschütteln, Abklatschen, in den Arm nehmen, auf enges Jubeln und enges Trauern zu zweit oder in der Gruppe.

Quelle: MBJS

Neuerungen ab 27.06.2020 - kein Abstand mehr bei Outdoor-Sportarten

Die Abstandsregel für den Kontaktsport der Erwachsenen ist gefallen – allerdings nur für die Outdoor-Sportarten. Das hat das Brandenburger Kabinett am heutigen Nachmittag (26. Juni) beschlossen. Nachdem die Landesregierung bereits Anfang der Woche Kindern und Jugendlichen bis 27 Jahre die Rückkehr in den Trainingsalltag ohne Kontaktbeschränkungen sowohl in der Halle als auch unter freiem Himmel ermöglicht hat, dürfen nun, so wie vom Landessportbund Brandenburg e.V. (LSB) gefordert, ab dem 27. Juni auch die Älteren wieder ohne die Abstandsregel Sport treiben – jedoch mit schmerzhaften Ausnahmen für das Sportland. Denn für alle Hallensportarten gilt weiter: Abstand halten. Diese, angesichts der jüngsten Pandemie-Entwicklungen in Brandenburg aus LSB-Sicht, unverständliche Einschränkung trübt die Freude des Sportlandes über den weiteren, kleinen Schritt auf dem Weg zur vollständigen Rückkehr des märkischen Sports.

LSB-Vorstandsvorsitzender Andreas Gerlach: „Die Entscheidung, die Einschränkungen bei den Indoorsportarten für Erwachsene aufrecht zu erhalten, ist eine Enttäuschung für die vielen Sportfreunde, die bislang sehr diszipliniert die vielfältigen notwendigen Regelungen befolgt haben. Besonders zu kritisieren ist auch der lange Zeitraum, bis 15. August, für den die nun gültige Regelung festgeschrieben ist. Festlegungen in Sachsen oder Baden-Württemberg zeugen von mehr Vertrauen in die Sportvereine. Hier sollte dringend nochmal nachgedacht und auch zeitnah nachjustiert werden.“

Trotz aller bisherigen Lockerungen der Pandemie-Maßnahmen appelliert Gerlach weiter an die Gewissenhaftigkeit der mehr als 355.000 Aktiven im Sportland und sieht die Brandenburger Vereine nach wie vor für die besonderen Anforderungen gerüstet. „Unsere Sportlerinnen und Sportler haben alle Maßnahmen im Kampf gegen Covid 19 mit- und damit ihren Teil zum bisherigen Erfolg beigetragen. Die Vereine wissen um ihre Verantwortung, die Hygienemaßnahmen vor Ort weiterhin so erfolgreich umzusetzen wie bisher.“ Auch das Führen der Kontaktlisten ist für die Sporttreibenden weiterhin unabdingbar.

Quelle: Landessportbund Brandenburg

Jugendarbeit im Sport ohne Mindestabstand möglich
Stand: 23.06.2020
 

Das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport hat am 20.06.2020 eine für den Sport erfreuliche Pressemitteilung veröffentlicht.

Hier heißt es: „Angebote der Sportvereine für junge Menschen sind Jugendarbeit im Sinne des  Sozialgesetzbuches (SGB VIII). Dort ist die Jugendarbeit in Sport, Spiel und Geselligkeit ausdrücklich als ein Schwerpunkt der Jugendarbeit genannt. Daraus folgt, dass sämtliche sportlichen und bewegungsorientierten Angebote der Sportvereine nicht dem Abstandsgebot unterliegen, auch nicht auf Sportanlagen Jugendarbeit erfasst Kinder, Jugendliche und junge Heranwachsende bis zum 27. Lebensjahr.“ https://mbjs.brandenburg.de/aktuelles/pressemitteilungen.html?news=bb1.c.670456.de

 

Erste Versuche von Vereinen des Landkreises diese Aussage umzusetzen sind bereits an den Auffassungen der jeweils zuständigen Rechtsämter gescheitert. Wichtig bei der jetzigen Situation ist die Tatsache, dass das Ministerium die Angebote der Sportvereine als Jugendarbeit im Sinne des Sozialgesetzbuches (SGB VIII) beschreibt.

 

Damit greift § 1 Abs 2 Satz 3 der Covid 19 Umgangsverordnung: „Zwischen Personen ist im öffentlichen und privaten Bereich grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Satz 1 gilt nicht in den Bereichen der Jugendarbeit, der Jugendsozialarbeit und der Hilfen zur Erziehung im Sinne des Achten Buches Sozialgesetzbuch“

https://www.landesrecht.brandenburg.de/dislservice/public/gvbldetail.jsp?id=8667

 

Für Rechtssicherheit beachten Sie bitte das PDF Dokument des MBSJ, welches diese Auffassung nochmal deutlich macht und in dem darum gebeten wird, diese Rechtsauffassung den Mitgliedsverbänden bekannt zu machen, damit Handlungssicherheit für die Gestaltung der Freizeitangebote auch in den Sommerferien besteht.

 

  • Kontaktieren Sie Ihre Kommunen bzw. leiten Sie dieses Schreiben weiter, wenn Sie Ihre Jugendarbeit wieder starten wollen
  • Geben Sie dem Kreissportbund eine Rückmeldung wie die Situation bei Ihnen vor Ort ist
Hilfestellungen für die Rückkehr zum Sportbetrieb

Wir empfehlen den Vereinen, sich mit dem Träger der jeweiligen Sportstätte abzustimmen und die Rahmenbedingungen für die Öffnung abzustimmen. Alle Spitzensportverbände haben hierfür Übergangsregeln zur Verfügung gestellt

Weiterhin empfehlen wir einen Blick in die folgenden Wegweiser und Leitfäden:

Weitere Hilfestellungen können im Vereins-. Informations-. Beratungs- und. Schulungs-. System gefunden werden.

Änderungen Vereinsrecht - Beschluss des Bundestages

Die Auswirkungen des Corona-Virus haben alle Bereiche des öffentlichen und des Privatlebens ergriffen und haben auch rechtlich erhebliche Auswirkungen. Dies haben auch Vereine und Verbände gemerkt, als der Betrieb von heute auf morgen fast auf null heruntergefahren werden musste. Die Folge waren rechtliche Fragen und Probleme in allen Bereichen, wie dies auch in der Privatwirtschaft der Fall ist. Viele Fragen konnten z.B. anhand der Satzung nicht gelöst werden.

Der Bundestag hat daher in einem Eilverfahren am 25. März 2020 diverse Änderungen im Vereinsrecht beschlossen, die im Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-Insolvenz- und Strafverfahrensrecht zusammengefasst sind (Bundestag-Drucksache 19/18110 v. 24.3.2020). Mit Zustimmung des Bundesrates am 27. März und der Veröffentlichung im Bundesanzeiger am selben Tag ist das Gesetz am 28. März 2020 in Kraft getreten.

Die Führungsakademie des DOSB hat hierzu ein Rechtstelegramm veröffentlicht, welches über den nachfolgenden Link bezogen werden kann.

Rettungsschirm des Landes Brandenburg

Für satzungsgemäße und gemeinnützige Tätigkeit

Sportvereine des Landes Brandenburg, die durch die Corona-Pandemie in Not geraten und in ihrer Existenz bedroht sind, können hier Soforthilfe beantragen. Die Soforthilfe wird als Festbetrag gewährt. Sie entspricht der Finanzierungslücke, die sich aus den laufenden Kosten für den Notbetrieb des Vereins nach Abzug aller verfügbaren Einnahmen ergibt (z.B. Zuwendungen, sonstige Corona-Soforthilfen, Kurzarbeitergeld). Als Notbetrieb ist der vom regulären Betrieb abweichende und in der Regel auf ein Minimum zum Erhalt der Existenz eingeschränkte Betrieb zu verstehen. Zur Ermittlung der Finanzierungslücke sind alle im Rahmen des Notbetriebs erforderlichen Kosten und die ihnen gegenüberstehenden Deckungsmöglichkeiten auf Basis des Monats der Antragstellung anzugeben.

Antrag „Corona-Soforthilfe für Sportvereine“

Richtlinie des MBJS zur Gewährung einer Corona-Soforthilfe

FAQ zur „Corona-Soforthilfe für Sportvereine“ 

Allgemeine FAQ zur „Corona-Soforthilfe“ 

Bitte senden Sie dieses Formblatt ausschließlich per E-Mail an coronahilfe@lsb-brandenburg.de. Pro Verein darf nur ein Antrag eingereicht werden.

Um eine möglichst zügige Bearbeitung aller Anträge zu ermöglichen, bitten wir, von Nachfragen zum Bearbeitungsstand abzusehen.

Soforthilfeprogramm der ILB
Vereinsführung, Mitarbeiter, Finanzen, Vereinsrecht, Sportbetrieb, Versicherung, Gesundheitssport
Kurzarbeit