Statistiken für Teltow-Fläming

Nachfolgend bieten wir unseren angeschlossenen Sportvereinen eine Übersicht zur möglichen Wiederaufnahme des Sportbetriebs. Wir stellen Verlinkungen zur Verfügung, damit die Aktualität der Dokumente zu jeder Zeit sichergestellt ist.

Bei Rückfragen stehen wir über die bekannten Kontaktmöglichkeiten zur Verfügung.

Neuerungen ab 27.06.2020 - kein Abstand mehr bei Outdoor-Sportarten

Die Abstandsregel für den Kontaktsport der Erwachsenen ist gefallen – allerdings nur für die Outdoor-Sportarten. Das hat das Brandenburger Kabinett am heutigen Nachmittag (26. Juni) beschlossen. Nachdem die Landesregierung bereits Anfang der Woche Kindern und Jugendlichen bis 27 Jahre die Rückkehr in den Trainingsalltag ohne Kontaktbeschränkungen sowohl in der Halle als auch unter freiem Himmel ermöglicht hat, dürfen nun, so wie vom Landessportbund Brandenburg e.V. (LSB) gefordert, ab dem 27. Juni auch die Älteren wieder ohne die Abstandsregel Sport treiben – jedoch mit schmerzhaften Ausnahmen für das Sportland. Denn für alle Hallensportarten gilt weiter: Abstand halten. Diese, angesichts der jüngsten Pandemie-Entwicklungen in Brandenburg aus LSB-Sicht, unverständliche Einschränkung trübt die Freude des Sportlandes über den weiteren, kleinen Schritt auf dem Weg zur vollständigen Rückkehr des märkischen Sports.

LSB-Vorstandsvorsitzender Andreas Gerlach: „Die Entscheidung, die Einschränkungen bei den Indoorsportarten für Erwachsene aufrecht zu erhalten, ist eine Enttäuschung für die vielen Sportfreunde, die bislang sehr diszipliniert die vielfältigen notwendigen Regelungen befolgt haben. Besonders zu kritisieren ist auch der lange Zeitraum, bis 15. August, für den die nun gültige Regelung festgeschrieben ist. Festlegungen in Sachsen oder Baden-Württemberg zeugen von mehr Vertrauen in die Sportvereine. Hier sollte dringend nochmal nachgedacht und auch zeitnah nachjustiert werden.“

Trotz aller bisherigen Lockerungen der Pandemie-Maßnahmen appelliert Gerlach weiter an die Gewissenhaftigkeit der mehr als 355.000 Aktiven im Sportland und sieht die Brandenburger Vereine nach wie vor für die besonderen Anforderungen gerüstet. „Unsere Sportlerinnen und Sportler haben alle Maßnahmen im Kampf gegen Covid 19 mit- und damit ihren Teil zum bisherigen Erfolg beigetragen. Die Vereine wissen um ihre Verantwortung, die Hygienemaßnahmen vor Ort weiterhin so erfolgreich umzusetzen wie bisher.“ Auch das Führen der Kontaktlisten ist für die Sporttreibenden weiterhin unabdingbar.

Quelle: Landessportbund Brandenburg

Jugendarbeit im Sport ohne Mindestabstand möglich
Stand: 23.06.2020
 

Das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport hat am 20.06.2020 eine für den Sport erfreuliche Pressemitteilung veröffentlicht.

Hier heißt es: „Angebote der Sportvereine für junge Menschen sind Jugendarbeit im Sinne des  Sozialgesetzbuches (SGB VIII). Dort ist die Jugendarbeit in Sport, Spiel und Geselligkeit ausdrücklich als ein Schwerpunkt der Jugendarbeit genannt. Daraus folgt, dass sämtliche sportlichen und bewegungsorientierten Angebote der Sportvereine nicht dem Abstandsgebot unterliegen, auch nicht auf Sportanlagen Jugendarbeit erfasst Kinder, Jugendliche und junge Heranwachsende bis zum 27. Lebensjahr.“ https://mbjs.brandenburg.de/aktuelles/pressemitteilungen.html?news=bb1.c.670456.de

 

Erste Versuche von Vereinen des Landkreises diese Aussage umzusetzen sind bereits an den Auffassungen der jeweils zuständigen Rechtsämter gescheitert. Wichtig bei der jetzigen Situation ist die Tatsache, dass das Ministerium die Angebote der Sportvereine als Jugendarbeit im Sinne des Sozialgesetzbuches (SGB VIII) beschreibt.

 

Damit greift § 1 Abs 2 Satz 3 der Covid 19 Umgangsverordnung: „Zwischen Personen ist im öffentlichen und privaten Bereich grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Satz 1 gilt nicht in den Bereichen der Jugendarbeit, der Jugendsozialarbeit und der Hilfen zur Erziehung im Sinne des Achten Buches Sozialgesetzbuch“

https://www.landesrecht.brandenburg.de/dislservice/public/gvbldetail.jsp?id=8667

 

Für Rechtssicherheit beachten Sie bitte das PDF Dokument des MBSJ, welches diese Auffassung nochmal deutlich macht und in dem darum gebeten wird, diese Rechtsauffassung den Mitgliedsverbänden bekannt zu machen, damit Handlungssicherheit für die Gestaltung der Freizeitangebote auch in den Sommerferien besteht.

 

  • Kontaktieren Sie Ihre Kommunen bzw. leiten Sie dieses Schreiben weiter, wenn Sie Ihre Jugendarbeit wieder starten wollen
  • Geben Sie dem Kreissportbund eine Rückmeldung wie die Situation bei Ihnen vor Ort ist
Hilfestellungen für die Rückkehr zum Sportbetrieb

Wir empfehlen den Vereinen, sich mit dem Träger der jeweiligen Sportstätte abzustimmen und die Rahmenbedingungen für die Öffnung abzustimmen. Alle Spitzensportverbände haben hierfür Übergangsregeln zur Verfügung gestellt

Weiterhin empfehlen wir einen Blick in die folgenden Wegweiser und Leitfäden:

Weitere Hilfestellungen können im Vereins-. Informations-. Beratungs- und. Schulungs-. System gefunden werden.

Änderungen Vereinsrecht - Beschluss des Bundestages

Die Auswirkungen des Corona-Virus haben alle Bereiche des öffentlichen und des Privatlebens ergriffen und haben auch rechtlich erhebliche Auswirkungen. Dies haben auch Vereine und Verbände gemerkt, als der Betrieb von heute auf morgen fast auf null heruntergefahren werden musste. Die Folge waren rechtliche Fragen und Probleme in allen Bereichen, wie dies auch in der Privatwirtschaft der Fall ist. Viele Fragen konnten z.B. anhand der Satzung nicht gelöst werden.

Der Bundestag hat daher in einem Eilverfahren am 25. März 2020 diverse Änderungen im Vereinsrecht beschlossen, die im Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-Insolvenz- und Strafverfahrensrecht zusammengefasst sind (Bundestag-Drucksache 19/18110 v. 24.3.2020). Mit Zustimmung des Bundesrates am 27. März und der Veröffentlichung im Bundesanzeiger am selben Tag ist das Gesetz am 28. März 2020 in Kraft getreten.

Die Führungsakademie des DOSB hat hierzu ein Rechtstelegramm veröffentlicht, welches über den nachfolgenden Link bezogen werden kann.

Rettungsschirm des Landes Brandenburg

Für satzungsgemäße und gemeinnützige Tätigkeit

Sportvereine des Landes Brandenburg, die durch die Corona-Pandemie in Not geraten und in ihrer Existenz bedroht sind, können hier Soforthilfe beantragen. Die Soforthilfe wird als Festbetrag gewährt. Sie entspricht der Finanzierungslücke, die sich aus den laufenden Kosten für den Notbetrieb des Vereins nach Abzug aller verfügbaren Einnahmen ergibt (z.B. Zuwendungen, sonstige Corona-Soforthilfen, Kurzarbeitergeld). Als Notbetrieb ist der vom regulären Betrieb abweichende und in der Regel auf ein Minimum zum Erhalt der Existenz eingeschränkte Betrieb zu verstehen. Zur Ermittlung der Finanzierungslücke sind alle im Rahmen des Notbetriebs erforderlichen Kosten und die ihnen gegenüberstehenden Deckungsmöglichkeiten auf Basis des Monats der Antragstellung anzugeben.

Antrag „Corona-Soforthilfe für Sportvereine“

Richtlinie des MBJS zur Gewährung einer Corona-Soforthilfe

FAQ zur „Corona-Soforthilfe für Sportvereine“ 

Allgemeine FAQ zur „Corona-Soforthilfe“ 

Bitte senden Sie dieses Formblatt ausschließlich per E-Mail an coronahilfe@lsb-brandenburg.de. Pro Verein darf nur ein Antrag eingereicht werden.

Um eine möglichst zügige Bearbeitung aller Anträge zu ermöglichen, bitten wir, von Nachfragen zum Bearbeitungsstand abzusehen.

Soforthilfeprogramm der ILB
Vereinsführung, Mitarbeiter, Finanzen, Vereinsrecht, Sportbetrieb, Versicherung, Gesundheitssport
Kurzarbeit